Die Reise ging gleich am nächsten Tag weiter nach Carezza. Hier stand eine kleine Slalom Session an, damit wir uns kurz auch für den anstehenden PSL in Davos vorbereiten können. Nach 3 echt guten Läufen und einem soliden Gefühl am Board, kam ich aus dem Gleichgewicht und flog mit dem Bauch in das Wannental, daraufhin fing mein Board an zu rotieren und ich verdrehte mir meine Wirbelsäule. Nach kurzem Schock dann der Abbruch des Trainings. Am nächsten Morgen ging es für mich in die Klinik für das MRT. Eine Entwarnung kam schnell, nichts gebrochen. Jedoch ein Stauch- und Rotationstrauma in der Brustwirbelsäule mit zwei beleidigten Bandscheiben.

Mit gemischten Gefühle im Kopf musste ich nun schauen, ob wir das in zwei Tagen wieder in den Griff bekommen, dass ich am Renntag an den Start gehen kann. Leider war es trotz großer Bemühungen der Ärzte und der Physiotherapeuten Abteilung nicht möglich an den Start zu gehen. Die beiden folgenden Rennen musste ich daher auslassen. Heimreise – leider – und ab in die Physiotherapie.